30. Unterseeschiessen, ein riesen Erfolg

Was 1994 im geschichtsträchtigen Saal des Hotels Adler in Ermatingen entstand, in jenem Saal, in dem einst auch der Thurgauer Schützenverband gegründet wurde, hat sich zu einer festen Tradition rund um den Untersee entwickelt. Damals entstand die Idee, als Nachfolge des UOV-Schiessens St. Gallen in Anlehnung an das Gangfischschiessen ein Freundschaftsschiessen der Vereine am Untersee zu schaffen. Am vergangenen Wochenende wurde das Unterseeschiessen in Sonterswil zum 30. Mal durchgeführt. Ein Jubiläum, das mit grosser Freude, Kameradschaft und sportlichem Ehrgeiz gefeiert wurde.

Insgesamt nahmen 204 Schützinnen und Schützen teil und zeigten hervorragende Leistungen. Die Kranzquote lag bei über 50 Prozent und 110 Auszeichnungen konnten abgegeben werden. Eine sehr starke Beteiligung, die zeigt, dass der Schiesssport in unserer Region weiterhin lebendig ist.

Präsident Beat Kornmaier sorgte mit einem sympathischen Missgeschick für Schmunzeln. Die Kranzabzeichen fürs Jubiläum wurden versehentlich nicht bestellt. Mit einem humorvollen Hinweisblatt nahm er es sportlich, und auch die Schützen zeigten Verständnis und Humor. Nach 30 Jahren darf er auch einmal “daneben schiessen”.

Ein besonderer Dank ging an den durchführenden Verein Sonterswil für die perfekte Organisation, die hervorragende Bewirtung und die feinen Poulets. Auch das Zeigerteam aus Sonterswil, das bei stürmischem Herbstwetter Grosses leistete, wurde vom Präsidenten herzlich verdankt. Ein weiterer Dank galt Markus (Mak) Streit, der seine Werkstatt für diesen Anlass zur Festwirtschaft umfunktionierte und damit allen Schützinnen und Schützen einen gemütlichen und trockenen Platz bot. Ebenso ein herzliches Dankeschön an Schnappschiesschef Alois Dähler von den Salensteiner Schützen für die perfekte Zusammenstellung der Siegergruppen.

Ein schöner Moment war die Ehrung von Erwin Sigwart, der seit 30 Jahren als Kassier im Einsatz steht. Für seine langjährige, zuverlässige und präzise Arbeit erhielt er grossen Applaus und als Zeichen des Dankes eine gute Flasche Wein. Seine Nachfolge ist bereits geregelt: Gabriela Politi, Kassierin der SG Sonterswil, wird künftig die Aufgabe übernehmen.

Bei der Festsiegerwertung sicherte sich Ueli Eymann von den Standschützen Salenstein mit 100 Punkten den Sieg. Den zweiten Rang belegte Reto Inauen von der SG Sonterswil mit 99 Punkten. Den dritten Rang erreichte Irene Zürcher von der SG Raperswilen mit 98 Punkten. Sie schoss neun Zehner und einen Achter und konnte sich damit ohne Ausstich klar auf dem dritten Rang behaupten.

Alle Schützinnen und Schützen mit 98 Punkten oder mehr, durften eine wunderschöne Pfeffermühle mit den Wappen der Vereine Sonterswil, Salenstein und Mammern entgegennehmen. Diese wurden von Ruedi Kobel aus Berlingen hergestellt und sorgten für viel Freude.

Die Gruppenrangliste zeigt eindrücklich die breite Leistung der Vereine:
1. Standschützen Salenstein Araber l – 581 Punkte (mit 100er
2. FSG Mammern Aleböcke – 581 Punkte)
3. SG Raperswilen – 573 Punkte
4. Bäärenmos Schützen – 573 Punkte
5. SG Sonterswil – 572 Punkte
6. Schützen Heckemos – 568 Punkte
7. SG Ermatingen – 563 Punkte
8. SG Triboltingen – 561 Punkte
9. Standschützen Salenstein Araber lll – 558 Punkte
10. FSG Mammern Ganen– 558 Punkte

In den vergangenen 30 Jahren konnten sich folgende Sektionen als Sieger in die Geschichte eintragen: Standschützen Salenstein (Araber) zwölfmal, FSG Mammern elfmal, SG Raperswilen dreimal, SG Sonterswil zweimal, SG Illhart einmal und SG Ermatingen einmal. Diese eindrucksvolle Bilanz zeigt, wie lebendig der sportliche Wettbewerb zwischen den Vereinen geblieben ist, immer in kameradschaftlicher Atmosphäre und mit gegenseitigem Respekt.

Am Abend wurde das Jubiläum gebührend gefeiert. Präsident Kornmaier dankte der gesamten Schützenfamilie, allen Helferinnen und Helfern sowie dem OK, das das Unterseeschiessen 2025 organisiert und durchgeführt hat. Bei guter Stimmung, feinem Essen und vielen Gesprächen blickten die Schützinnen und Schützen stolz auf 30 Jahre Unterseeschiessen zurück und mit Freude auf die Zukunft.

Das 31. Unterseeschiessen findet am letzten Samstag im Oktober 2026 in Salenstein statt. Das Schützenfest ist nur für eingeladene Vereine zugänglich. Mit mittlerweile 20 teilnehmenden Sektionen ist der Anlass komplett ausgebucht und kann keine weiteren Vereine mehr aufnehmen.

Kameradschaft leben, Freude bewahren und Tradition weiterführen, mit diesen Worten schloss der Präsident den gelungenen Jubiläumsanlass.

Endschiessen / Absenden 2025

Die Resultate sind hier zu finden.

Gewinner der Jahresmeisterschaft (vlnr): Bruno Lorenzato (2), Philipp Kessler (1), Ueli Eymann (3)
Gewinner der Jahresmeisterschaft Nachwuchs (vlnr): Renzo Singer (3), Andrin Meier (1, Vertreten durch Regula), Felix Gilg (2)
Gewinner Duellstich: Fips Kornmaier
Gewinner der anderen zwei Schunken: Isabelle Höppli, Jagdstich und Thomas Meier, Grümpelstich
Gewinnerinen Damenstich: Regula Meier (2), Milena Kissling (1), Daniela Kornmaier (3)

KSF Zürich

Die neue Vereinsbekleidung konnte am Zürcher Kantonalschützenfest direkt vorgezeigt werden. Danke an Hermann jun. für die perfekte Organisation.

Ans Kantonalschützenfest das im Zürcher Weinland statt gefunden hat, sind die Standschützen gemeinsam mit einem Minibus gefahren. Nach der Waffenkontrolle in Humlikon ging es nach Stammheim ins Schützenhaus wo bereits ein leckeres Mittagessen gewartet hat. Im Laufe des Nachmittags haben alle ihr bestes gegeben, sowohl am Jasstisch wie auch beim Schiessen. Die einzelnen Resultate sind unten zu finden.

Die organisierenden Vereine in Stammheim haben ein rundum-sorglos Paket angeboten. So konnten die Standschützen direkt nach dem Schiessen die “Baum-Bar” erklimmen und den Abend gemütlich ausklingen lassen. Anschliessend ging es gemeinsam zurück nach Salenstein.

Eidgenössisches Jungschützenfest

Vom 15. bis 17.August haben 6 Jungschützen und 2 Leiter am Eidgenössischen Jungschützenfest in Saint Triphon an der Grenze Wallis/Waadt teilgenommen.

Am Freitag ging es mit 3 Cars (passend zum Thurgau mit dem Apfelcar) in Richtung Wallis. Nach einer langen staureichen Fahrt, konnten die Zelte auf dem Campingplatz aufgebaut und das Areal erkundet werden.

Neben dem Schiessen kam natürlich auch die Unterhaltung nicht zu kurz, wenn auch die Organisation des Festes (der Schiessbetrieb hat perfekt geklappt, der Rest hat sehr viel Luft nach oben) einige unerwartete Hürden zu Tage gebracht hat. Regelmässiges Improvisieren war angesagt. Bei den sehr warmen Temperaturen (auch Backofengefühl genannt) ging es am Samstag an einen Badesee zum Abkühlen und zwischendurch immer mal wieder in den Nahe gelegenen Fluss.

Am Sonntag morgen galt es ernst und die Jungschützen haben sich an die verschiedenen Stiche gewagt. Erfreulicherweise konnten alle Jungschützenmindestens den 1-fachen Kranz mit nach Hause nehmen, bei Felix hat es sogar für den 3-fachen Kranz gereicht. Herzliche Gratulation.

Vielen Dank auch an den TKSV der den Car für alle JS organisiert und finanziert hat.

Feldschiessen 2025

Das grösste Schützenfest der Welt findet auch in unserer Region statt! Die
Standschützen Salenstein laden alle herzlich ein, am Feldschiessen 2025 gratis
teilzunehmen. Kommen Sie vorbei, erleben Sie die Tradition und geniessen Sie
den gemütlichen Festbetrieb mit Speis und Trank.
Schiesszeiten im Schützenhaus Adelmos:

  • Freitag, 16. Mai 2025: 18:00 – 20:00 Uhr (Vorschiessen)
  • Freitag, 24. Mai 2025: 18:00 – 20:00 Uhr
  • Samstag, 25. Mai 2025: 08:30 – 11:00 Uhr
  • Sonntag, 26. Mai 2025: 08:30 – 11:00 Uhr

Auch ungeübte Schützinnen und Schützen sind herzlich willkommen! Ab 14 Jah-
ren darf jeder mitmachen – erfahrene Betreuer stehen vor Ort zur Unterstüt-
zung bereit.
Die Festwirtschaft ist für alle geöffnet, auch für Nicht-Schützen. Kommen Sie
vorbei und geniessen Sie ein paar gemütliche Stunden!

Resultate:

50. Beresina-Feldzug gefeiert

Nahmen am 50. Beresina-Feldzug teil (vlnr): Ueli Eymann (99 Punkte), Thomas Meier (92 Punkte), Andrea Grüninger-Rihs (94 Punkte), Bruno Lorenzato (96 Punkte), Urs Rihs (93 Punkte) und Hans Herzog (96 Punkte).

Am Sonntag, 9. Februar 2025, fand die 50. Ausgabe des Beresina-Feldzugs statt – ein Jubiläum, das eindrücklich zeigt, wie eine Tradition über Generationen hinweg weitergeführt und gepflegt wird. Was einst 1973 in Salenstein begann, entwickelte sich zu einem festen Bestandteil des Schnappschiessens. Über 50 Teilnehmende kamen zusammen, um dieses besondere Ereignis zu feiern, das nicht nur sportlichen Ehrgeiz, sondern vor allem Kameradschaft hochhält.

Die Entstehung – eine eiskalte Erfahrung

Die Idee zum Beresina-Feldzug entstand nicht etwa aus einem geplanten Konzept, sondern aus einer äusserst harten Witterungserfahrung beim ersten Wettkampf im Februar 1973 in Salenstein. An diesem denkwürdigen Tag herrschte heftiges Schneetreiben und die Schützen kämpften sich durch fast einen halben Meter Schnee. Die eisige Kälte machte das Schiessen zur Herausforderung und viele empfanden die Bedingungen als so extrem, dass es ihnen vorkam, als befänden sie sich mitten im historischen Beresina-Feldzug von 1812, als Napoleons Truppen unter schwierigsten winterlichen Verhältnissen den Fluss Beresina überqueren mussten. Aus dieser einmaligen Erfahrung her-aus entstand der Name «Beresina-Feldzug» – eine Bezeichnung, die seither mit Stolz und Kameradschaft weitergetragen wird.
Zu den ersten Teilnehmern dieses legendären Wettkampfs gehörten auf Seiten der «Araber»: Werner Friedrich sen., Jakob Fehr, Otto Fehr, Edwin Stäheli, Alfred Rihs, Heinz Fehr. Weitere Teilnehmer: Hans Herzog (Munitiönler), Ernst Gremlich und Werner Friedrich junior. Von den «Fischergässli» nahmen damals folgende Personen teil: Fritz Ribi, Dölf Kreis, Ruedi Kreis (Swiss Atom), Gen Geiger, Werner Kopp und Mäggi Grüninger.

Mäggi Grüninger und der 25. Beresina-Feldzug

Ein besonderer Name, der mit der Geschichte dieses Anlasses eng verbunden ist, ist Mäggi Grüninger. Als Mitglied der «Fischergässli» war er nicht nur von Anfang an dabei, sondern hatte auch eine entscheidende Rolle beim 25. Beresina-Feldzug inne. Damals organisierte er die legendäre Schiffsreise mit dem MS Wolfsberg, welche die Veranstaltung auf ein neues Niveau hob. Seine Verdienste um die Tradition dieses Anlasses bleiben unver-gessen.

Erinnerungen an vergangene Beresina-Feldzüge

Ein besonderer Höhepunkt des Jubiläums war eine Präsentation, die die Geschichte der vorhergehenden Beresina-Feldzüge dokumentierte. Dabei wurden viele ehemalige Kameraden gewürdigt, auch jene, die leider nicht mehr unter uns sind. Diesebewegende Rückschau zeigte eindrücklich, wie tief die Wurzeln dieser Tradition reichen und wie viele Menschen über Jahrzehnte hinweg ihren Beitrag dazu geleistet haben. Mit dem Beresina-Liedwurde auch an diejenigen gedacht, die leider nicht mehr unter uns sind. Die Organisation eines solchen Jubiläums verlangt Einsatz, Planung und auch ein Quäntchen Glück, vor allem beim Wetter. Präsident Beat Kornmaier hatte in den Tagen vor dem Anlass mit grosser Unsicherheit wegen möglichem Nebel oder Sturm zu kämpfen, doch am Veranstaltungstag zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Die Teilnehmenden genossen eine herrliche Schifffahrt sowie ein hervorragend organisiertes Schützenfest. Ein besonderer Dank geht an Scheibenwart Robert Keller, der den Scheibenstand perfekt vorbereitete und somit für beste Bedingungen beim Schiessen sorgte. Sein Einsatz trug massgeblich zum reibungslosen Ablauf des Wettkampfs bei. Ein grosses Dankeschön für diese wertvolle Arbeit!
Ebenso möchten wir Alois Dähler als Schnappschiess-Chef danken, der für die perfekte Organisation des gesamten Schiessbetriebs verantwortlich war. Seine präzise und reibungslose Koordination hat einen grossen Beitrag zum gelungenen Ablauf geleistet. Das wärmende Feuer und den «Glühsüssmost», organisiert von Vater und Sohn Hermann Dähler, wurde zum Teil mit einem Schuss Kernobst angereichert, welcher zu positiver Stimmung und zum Verweilen eingeladen hat. Am diesjährigen Beresina-Feldzug nahmen folgende Vereine teil: die Standschützen Salenstein
als Organisatoren, die Schützengesellschaft Er-matingen und die Schützengesellschaft Triboltingen.

Experiment in der Gruppenzusammensetzung

Zum 50. Jubiläum wagte Präsident Beat Kornmaier ein kleines Experiment bei der Gruppenzusammensetzung. Besonders auf-fällig war die Gruppe der «Dähler-Schützen», bestehend aus: Yves Dähler 97, Dähler Alois 95, Marius Dähler II 94, Dähler Hermann jun. 93, Marius Dähler I 92 und Dähler Hermann 87. Diese erfahrenen und sicheren Schützen hätten den Sieg durchaus für sich beanspruchen können, doch am Ende wurde die spontan zusammengestellte Gruppe «Araber I» überraschender Sieger. Die Endresultate der Gruppenwertung: 1. Araber I 570 Punkte, 2. 10er Fan 565 Punkte, 3. Nicht mehr Könner 563 Punkte, 4. Araber Dähler 558 Punkte, 5. Thee DollHouse 554 Punkte, 6. Araber II 552 Punkte, 7. Araber IV 541 Punkte, 8. Araber III 498 Punkte, 9. Fischergässli 494, Punkte, 10. Einzel 459 Punkte. Auch in diesem Jahr wurde mit viel Einsatz um den Sieg gekämpft. Die Gruppe «Araber I» sicherte sich den Gruppensieg. In der Einzelwertung wurde es äusserst spannend: Ueli Eymann und Reto Bosshart er-zielten beide starke 99 Punkte. Im Ausstich setzte sich der erfahrene Ueli Eymann knapp durch und holte den verdienten Sieg.
Zusätzlich gab es eine Sonderwertung für die Schützen, die in einer Passe fünf Mal die 10 getroffen hatten. Diese Schützen er-hielten auf dem Schiff ein Gratis-Getränk: Ueli Eymann, Reto Bosshart, Markus Sauter und Beat Kornmaier. Ein würdiger Abschluss. Die Stimmung auf dem Schiff war hervorragend. Der 50. Beresina-Feldzug wird den Teilnehmern als unvergessliches Erlebnis in Erinnerung bleiben.

Der Text ist im Bote vom Untersee am 14.02.25 erschienen

Endschiessen / Absenden 2024

Resultate sind hier zu finden.

Gewinner Grosse Meisterschaft 2024: Stephan Fröhlich vor Bruno Lorenzato vor Philipp Kessler
Gewinner Duell Stich: Ueli Eymann
Gewinner Jagdstich: Marius Jun. Dähler
Gewinner Grümelstich mit dem Punktemaximum von 100 Punkten: Stephan Fröhlich
Gewinnerin Schätzfrage: Milena
Gewinnerinnen Damenstich (mit Präsident Beat)
Gewinner Nachwuchsmeisterschaft: Tobias (2) und Andrin (1) Meier. Es fehlt Jack Campbell (3).

Knabenschiessen 2024

Text: David Jenni (TKSV)

Knabenschiessen 2024

Am Sonntagmittag ist es endlich so weit, 6 Begleitpersonen und 25 Jungschützen starten mit dem Abenteuer Knabenschiessen. Wir fahren mit dem Car nach Winkeln ins Restaurant Specht zum Mittagessen. Dort werden wir von den Stadtschützen Zürich in Empfang genommen. Nach einer Einführung zum Thema Knabenschiessen gab es ein wunderbares Mittagessen. Anschliessend wurden die Zimmer eingeteilt. Nach dem feinen Dessert fahren wir mit dem Car weiter in die Jugendherberge Wollishofen. Nun kam das Einchecken und dann die Betten beziehen im Eiltempo, das wir so schnell wie möglich ins Albisgütli kommen. Mit Martina und Philip machten wir eine Führung durch den Schiessbetrieb und staunten nicht schlecht was für ein Gabentempel hier zusammengestellt war. Anschliessend bekamen alle Jungschützen 4 Bons um die Chilbi zu stürmen. Wir Begleitpersonen erhalten auch 2 Bon für die Bahnen und eine Einladung zum Apero in die Schützenstube. Sehr grosszügig geniessen wir den Apero. Schon ist es Abendessen Zeit und wir wurden wieder grosszügig verwöhnt. Um 19.00h verabschieden sich die Betreuer der Stadtschützen Zürich von uns und für uns alle ging es an die Chilbi. Alle fahren die eine oder andere Bahn und das Essen und Getränke durften auch nicht fehlen. Um halb zehn fahren wir dann mit dem Car in die Jugendherberge. Dort durfte natürlich das eine oder andere Feierabend Getränk nicht fehlen und nachher ging es ab ins Bett.

Am Montagmorgen gab es um 07:00 Uhr Frühstück in der Jugendherberge. Danach musste Jeder und Jede sein Bett abziehen und seine sieben Sachen zusammenpacken. Kurz nach Acht Uhr ging es dann mit dem Car ins Albisgütli, wo uns Martina und Philip schon erwarteten. Nach einer ausführlichen Instruktion ging es dann in den Schiessstand, wo wir unser Programm schiessen durften. Das spezielle Programm auf A6 ohne Probeschüsse und ohne Korrektur ist nicht alltäglich. Dennoch hatten wir sehr treffsichere Schützinnen und Schützen unter uns. Colin Casanova verpasste um einen Punkt das Maximum von 35 Punkten und sicherte sich so den Einzug in den Schützenkönig-Final. Mit dem vierten Rang im Final konnte er ein neues Bike als Preis mit nach Hause nehmen. Auch Nina Gruden und Levin Hongler sicherten sich mit 33 Punkten sehr schöne Preise aus dem Gabentempel. Allen Teilnehmern wurden als Andenken ein Pin und ein Sackmesser abgegeben. Nach dem Schiessbetrieb gab es für die Thurgauer ein separates Absenden mit Rangverlesen. Die Jungen durften danach mit Essensbon und Fahrchips wieder an die Chilbi. Wir Erwachsenen wurden an das Bankett vom Knabenschiessen eingeladen.

Um 14.45 Uhr war dann der Treffpunkt für den Umzug. In strömenden Regen war die Thurgauer Delegation direkt hinter dem Schützenkönig aufgereiht. Die Zuschauerzahlen am Umzug hielten sich in Grenzen, das wundert aber bei diesem Wetter niemanden. Danach ging es für die besten Schützen an die Gabenverteilung und der Rest konnte einmal mehr an die Chilbi. Kurz nach 16:30 Uhr verabschiedeten wir uns in Zürich und traten die Heimreise an.

Herzlichen Dank an Martina und Ihr Team für die grossartige Organisation und äussert grosszügige Spende an Fahrchips für die Chilbi.

Helferessen

Am vergangenen Freitag, 21. Juni 2024, fand das Helferfest der Standschützen Salenstein im Festzelt beim Schützenhaus Adelmos statt. Insgesamt 32 Helferinnen und Helfer waren anwesend und genossen das gesellige Beisammensein. Besonders der Spiessli-Grill und die wunderbare Atmosphäre trugen zu einem unvergesslichen Abend bei. Die engagierten Freiwilligen des Vereins, die das ganze Jahr über in verschiedenen Bereichen wie Schiessbetrieb, Festwirtschaft und Organisation tatkräftig mitarbeiteten, wurden für ihre wertvolle Unterstützung geehrt. Besonderer Dank ging an die grossartige Festwirtin Heidi Rihs und Isabelle Höppli und ihr ausserordentliches Organisationstalent, deren Einsatz massgeblich zum Erfolg des Verbandswettschiessens und des Unterseeschiessens beigetragen haben. Alois und Martina Dähler gebührt Dank für die perfekte Organisation des Beresina-Feldzuges. Das Helferfest war ein Dankeschön an alle Beteiligten und stärkte die Gemeinschaft des Schützenvereins. Der Abend endete in bester Stimmung und hinterliess bei allen schönste Erinnerungen. Herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern für den grossartigen und ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Schützenfamilie.